Archiv der Kategorie: Anleitungen und Beispiele

Mikrotik – STEP

Mikrotik STEP Daten:

Um an benötigte STEP-Daten für Mikrotik Hardware zu kommen, ruft man RouterBoard.com auf, klickt auf das entsprechende Gerät und schaut dort dann links unter “More Infos”:


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Über “Design file STEP” ist dann eine .zip-Datei zu finden, die die gewünschten Daten enthalten

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Wenn diese dort nicht gelistet sind, gibt es auch die Möglichkeit, eine unter Angabe des Produkts eine Anfrage an Mikrotik zu stellen: sales@mikrotik.com

PoE-Injektor richtig anschließen – Mikrotik PoE-Stromversorgung – 802.3af/at – 48V zu 24V Mikrotik PoE Konverter

Richtige Anwendung des Mikrotik-PoE-Injektors, für die korrekte Stromversorgung von Mikrotik-Geräten.

Um die Mikrotik-Geräte richtig mit Strom zu versorgen, ist einfach zu beachten, dass das Endgerät über ein Netzwerkkabel mit dem PoE-Injektor verbunden wird und dieser nicht direkt mit dem mit Strom zu versorgenden Endgerät verbunden wird(!).

Im folgenden ein Beispiel, anhand der Stromversorgung einer SXT-Antenne:

Richtige Verkabelung:

PoE-Injektor-richtig

Falsche(!) Verkabelung:

PoE-Injektor-falsch-

 

Die Reihenfolge ist immer -> Mit Strom zu versorgendes Mikrotik-Gerät > Netzwerkkabel > Mikrotik-PoE-Injektor!

Das Netzwerkkabel-Stück am Mikrotik-PoE-Injektor mündet dann z.B. im Router.

 

Mikrotik eigene PoE-Stromversorgung und Konformität nach 802.3at/af:

Es gibt verschiedene Arten von Szenarien in denen die Stromversorgung und Mikrotik-Geräte eine Rolle spielen. Dies wären z.B.:

  • Ein Mikrotik-Gerät kann nicht über das mitgelieferte Netzteil mit Strom versorgt werden und soll via PoE-in, über einen Mikrotik-PoE-Injektor, mit Strom versorgt werden.
  • Ein Mikrotik-Gerät kann nicht über das mitgelieferte Netzteil mit Strom versorgt werden und soll via PoE-in, über ein Endgerät einer anderen Marke, mit Strom versorgt werden
  • Ein Mikrotik Gerät soll über PoE-out ein anderes Mikrotik-Gerät mit Strom versorgen
  • Ein Mikrotik-Gerät soll über PoE-out ein anderes Endgerät mit Strom versorgen, welches von einer anderen Marke stammt.

Mikrotik und PoE-Standardkonformität:

Mikrotik-Endgeräte oder PoE-Injektoren sind bei Power over Ethernet (PoE) immer nur dann Standardkonform, wenn von Mikrotik beim vorliegenden Endgerät explizit  (in seinen Artikelbeschreibungen oder PDF) angeben wird, dass die PoE-in oder PoE-out-Funktion nach 802.3at oder 802.3af kompatibel istDies ist immer zu beachten und vorab zu prüfen, gerade wenn es darum geht, Mikrotik-Geräte ggf. durch PoE-out-fähige Switche von anderen Herstellern mit Strom zu versorgen (siehe auch unten, den Abschnitt mit dem 48V zu 24V Mikrotik Konverter).

Mikrotik und PoE-Standardkonformität – Woher erfährt man das:

In unseren Artikelbeschreibungen finden man immer die von Mikrotik bereitgestellten Informationen zum jeweiligen Produkt vor. Als Beispiel dient hier das neue RB960PGS (in ca 4 Wochen bei uns erhätlich). Aus der Beschreibung geht hervor, dass das Gerät sowohl bei PoE-in als auch bei PoE-out nach 802.3at kompatibel ist:

PoE out 802.3at
PoE in 802.3at

Dies bedeutet:

  • Das RB960PGS könnte sowohl von Endgeräten, die nicht von Mikrotik stammen, via PoE-in mit Strom versorgt werden, wenn deren PoE-out-Ports Strom entsprechend 802.3at liefern (die Stromversorgung durch andere Mikrotik-Geräte ist natürlich ebenso und unproblematisch möglich).
  • RB960PGS kann sowohl Mikrotik-eigene Geräte mit Strom als auch Endgeräte anderer Hersteller, die PoE-in entsprechend 802.3at annehmen, versorgen.

Mikrotik und PoE-Standardkonformität – Wie sind die Geräte PoE-in/PoE-out Ports an den Geräten überhaupt markiert und wie deuten die Gerätebezeichnungen auf PoE hin:

Mikrotik kennzeichnet seine Geräte gewöhnlich direkt an den Ports bzgl. PoE.

Bei den Kompaktgeräten bis 4 oder 5 Ports liegt auf Port 1 PoE-in und wenn vorhanden, auf Port 4 oder 5 PoE-out (PoE-out ist meist gelb markiert!). Diesem Muster folgen auch die Endgeräte mit 10 oder mehr Ports.

Beispiel anhand des hAPs aus dem die Port-Belegung anschaulich hervorgeht:

hAP - RB951Ui-2nD

Mikrotik führt seine Endgeräte meist sowohl unter einem griffigen Markennamen als auch einem Produktcode, aus dem direkt die Eigenschaften des Endgerätes hervorgehen. Wie man diesen Produktcode schnell in nützliche Informationen umwandelt, ist hier zu finden.

Mikrotik und PoE-Standardkonformität – Wann sind Mikrotiks-PoE-Injektoren oder die Stromversorgung durch andere Mikrotik-Endgeräte mit PoE-out nötig:

Die Stromversorgung von Mikrotik-Geräten durch andere Mikrotik-Geräte (die über einen Port mit PoE-out verfügen) oder über PoE-Injektoren sind immer dann nötig, wenn die entsprechenden Endgeräte nicht explizit als kompatibel zu 802.3af oder 802.3at ausgezeichnet sind.

In unseren Shop sind die folgenden Mikrotik-PoE-Injektor-Varianten verfügbar:
Gigabit Variante: Mikrotik-RBGPOE-CON-HP

Die Abmessungen liegen jeweils bei gerade mal ca 11cm x 5cm x 2,5cm (LxBxT)

Mikrotik und PoE-Standardkonformität – Kann man nicht 802.3at/af konforme Mikrotik-Geräte, die über PoE-in verfügen, von externen (z.B.) 48V PoE-out-Switchen mit Strom versorgen?

Das ist möglich, erfordert aber einen separaten 48V zu 24V Konverter. Mikrotik drückt dessen Funktion wie folgt aus:

“This device lets you use any 48V PoE source (including Passive PoE, Telecom PoE, 802.3af and 802.3at) to power RouterBOARD devices. ” -> Man verbindet die 48V PoE-Quelle mit diesem Konverter und den Konverter mit dem Mikrotik-PoE-In, um den Mikrotik-Router mit Strom zu versorgen.

Man sollte sich von den Maßen auf den Werbefotos nicht täuschen lassen, da es dort größer wirkt, als es ist:

Maße: 11cm x 6,7cm x 2,5cm (LxBxT)

RouterOS – Downgrade

Downgrade einer RouterOS-Version auf einen älteren Versionsstand

Wenn von einer bestehenden RouterOS-Version ein Downgrade auf eine Vorgängerversion durchgeführt werden soll (z.B. von v6.36 auf die Bugfix only v6.34.6) reicht es, das entsprechende Package auf den Router zu transferieren und im Terminal das folgende einzugeben und Enter zu drücken:

system package downgrade

Danach einfach mit yes bestätigen. Nach dem Reboot ist dann die gewünschte Version aktiv.

Alternativ zum Terminal Befehl kann man auch unter System>Package auf den Downgrade Button klicken.

Mikrotik – Erstinbetriebnahme

Erstinbetriebnahme – Aktualisierung von RouterOS und Firmware und Entfernung
der Default-Configuration:

1. Mikrotik-Geräte werden ab Werk mit einer Default-Konfiguration ausgeliefert, die einen
vereinfachten Einstieg ermöglichen soll. Wenn Sie jedoch von Grund auf selbst
konfigurieren oder eine eigene Konfiguration aufspielen wollen, bietet es sich an, das
Gerät, bzgl. RouterOS und Firmware, auf den neuesten Stand zu bringen und dann
komplett zurückzusetzen.

Unsere Vorgehensweise sieht dann in der Regel wie folgt aus (halten Sie bitte die
aktuellste Winbox und das aktuellste RouterOS (CPU-Architektur Ihres gekauften Geräts
beachten – Siehe Liste unten, mit den entsprechenden Zuordnungen) bereit:Wir fahren
den Router hoch und verbinden uns mit einem Laptop/PC/usw an einenPort.

1. Wir öffnen die Winbox, wählen die MAC-Adresse aus und verbinden uns auf
das Gerät ([admin] und ohne Passwort). Es erscheint dann in der Regel eine
Standard-Info, welche wir mit [OK] wegklicken. Nun übertragen wir das RouterOS
via Drag and Drop auf das Gerät – Wenn die Übertragung beendet ist, folgt:

2. Reboot

3. Nun sind wir bzgl. RouterOS auf dem aktuellsten Stand und gehen nach System
und dann auf Routerboard und klicken dort auf Upgrade (wenn es nötig ist), um
auch die Firmware (!) aktuell zu halten. Nach einem kurzen Blick ins Log (hier sollte
dann stehen, dass das Upgrade erfolgreich war) rebooten wir das Gerät abermals.

4. Nach dem Reboot verbinden wir uns erneut auf das Gerät und nun ein Gerät vor
uns, welches sowohl bzgl. RouterOS, als auch bzgl. Firmware auf dem aktuellsten
Stand ist. Da jedoch noch die Default-Configuration auf dem Gerät ist, wollen wir
nun auch diese entfernen. Wir gehen nach /system reset-configuration und klicken
die unteren, beiden Kästchen an (wir wollen nicht erneut die default configuration
und auch kein Backup – Wenn Sie das Ganze direkt im Terminal eingeben wollen:
system reset-configuration no-defaults=yes skip-backup=yes. Danach rebootet
das System und ist dann, befreit von der Default-Config, bereit, um konfiguriert zu
werden.
Bitte beachten Sie: Machen Sie niemals(!) ein RouterOS und ein Firmware-Upgrade in
einem Reboot-Schritt, das führt nur zu Problemen.RouterOS-Auswahl anhand der CPU-Architektur:
Das richtige Paket, für das Update, wählen Sie anhand der CPU-Architektur Ihres
Endgerätes aus:

mipsbe wählen man für die folgenden Gerätetypen:

  • BaseBox,
  • cAP,
  • CRS,
  • DISC,
  • DynaDish,
  • Groove,
  • hAP,
  • hAP ac,
  • hAP ac lite,
  • hEX,
  • LDF,
  • LHG,
  • mANTBox,
  • mAP,
  • Metal,
  • NetBox,
  • NetMetal,
  • OmniTik,
  • PowerBox,
  • QRT,
  • RB4xx,
  • RB7xx,
  • RB9xx,
  • RB2011,
  • SXT,
  • Sextant,
  • wAP,

smips wählen man für die folgenden Gerätetypen:

  • hAP lite

tile wählen man für die folgenden Gerätetypen:

  • CCR

ppc wählen man für die folgenden Gerätetypen:

  • RB3xx
  • RB8xx
  • RB1xxx
  • RB600

arm wählen man für die folgenden Gerätetypen:

  • RB3011

x86 wählen man für die folgenden Gerätetypen:

  • RB230
  • x86

mipsle wählen man für die folgenden Gerätetypen:

  • RB1xx
  • RB5xx
  • Crossroads

mmips wählen man für die folgenden Gerätetypen:

  • RB750Gr3