RouterOS – Übersicht

Mikrotiks RouterOS – Übersicht und Möglichkeiten:

In welchem Netzwerk- oder Funk-Projekt auch immer, ständig sind verschiedene Anforderungen zu erfüllen, sowie Preise zu und Leistungen zu vergleichen.
Hier setzt Mikrotik mit seinen Geräten und seinem Betriebssystem RouterOS an.

Bei Preis/Leistung/Stabilität muss sich Mikrotiks RouterBOARD-Hardware vor keinem der großen Mitbewerber am Markt verstecken, im Gegenteil, hier wird sehr viel Leistung (in Verbindung mit Stabilität) für sehr faire Preise geboten. Da wir die Hardware auch selbst tagtäglich für eigene Zwecke nutzen, stehen wir also auch selbst hinter der Aussage.

RouterOS features

Für die individuelle Ausgestaltung, also schlußendlich die Konfigurationsmöglichkeiten kommt RouterOS ins Spiel. Das stand-alone Betriebssystem basiert auf dem Linux v3.3.5 Kernel. In der folgenden Listen findet man einen Ausschnitt der Möglichkeiten von RouterOS vor, welche in den aktuellen RouterOS-Releases verfügbar sind. Die breit gefächerten Möglichkeiten von RouterOS würden es also, rein von der Sache her, ermöglichen, BGP-Routing auf einem 20€ Router von Mikrotik zu betreiben, ob das sinnvoll ist, lassen wir mal aussen vor. Möglich ist mit jedem RouterBOARD-Gerät in der Regel alles, man sollte hierbei jedoch immer danach die Hardware aussuchen, was von der Leistung her passend für die eigenen Zwecke ist.

Hardware Support

  • i386 compatible architecture
  • SMP – multi-core and multi-CPU compatible
  • Minimum 32MB of RAM (maximum supported 2GB, except on Cloud Core devices and CHR installations, where there is no maximum)
  • IDE, SATA, USB and flash storage medium with minimum of 64MB space
  • Network cards supported by linux v3.3.5 kernel (PCI, PCI-X)
  • Partial hardware compatibility list (user maintained)
  • Switch chip configuration support

Installation

  • M:Netinstall: Full network based installation from PXE or EtherBoot enabled network card
  • Netinstall: Installation to a secondary drive mounted in Windows
  • CD based installation

Configuration

  • MAC based access for initial configuration
  • WinBox – standalone Windows GUI configuration tool
  • M:Webfig – advanced web based configuration interface
  • Powerful command-line configuration interface with integrated scripting capabilities, accessible via local terminal, serial console, telnet and ssh
  • API – the way to create your own configuration and monitoring applications.

Backup/Restore

Firewall

  • Statefull filtering
  • Source and destination NAT
  • NAT helpers (h323, pptp, quake3, sip, ftp, irc, tftp)
  • Internal connection, routing and packet marks
  • Filtering by IP address and address range, port and port range, IP protocol, DSCP and many more
  • Address lists
  • Custom Layer7 matcher
  • IPv6 support
  • PCC – per connection classifier, used in load balancing configurations

Routing

MPLS

VPN

Wireless

  • IEEE802.11a/b/g wireless client and access point
  • Full IEEE802.11n support
  • Nstreme and Nstreme2 proprietary protocols
  • NV2 protocol
  • Wireless Distribution System (WDS)
  • Virtual AP
  • WEP, WPA, WPA2
  • Access control list
  • Wireless client roaming
  • WMM
  • HWMP+ Wireless MESH protocol
  • MME wireless routing protocol

DHCP

  • Per interface DHCP server
  • DHCP client and relay
  • Static and dynamic DHCP leases
  • RADIUS support
  • Custom DHCP options
  • DHCPv6 Prefix Delegation (DHCPv6-PD)
  • DHCPv6 Client

Hotspot

  • Plug-n-Play access to the Network
  • Authentication of local Network Clients
  • Users Accounting
  • RADIUS support for Authentication and Accounting

QoS

  • Hierarchical Token Bucket ( HTB) QoS system with CIR, MIR, burst and priority support
  • Simple and fast solution for basic QoS implementation – Simple queues
  • Dynamic client rate equalization ( PCQ)

Proxy

  • HTTP caching proxy server
  • Transparent HTTP proxy
  • SOCKS protocol support
  • DNS static entries
  • Support for caching on a separate drive
  • Parent proxy support
  • Access control list
  • Caching list

Tools

  • Ping, traceroute
  • Bandwidth test, ping flood
  • Packet sniffer, torch
  • Telnet, ssh
  • E-mail and SMS send tools
  • Automated script execution tools
  • CALEA
  • File Fetch tool
  • Advanced traffic generator

Other features

  • Samba support
  • OpenFlow support
  • Bridging – spanning tree protocol (STP, RSTP), bridge firewall and MAC natting.
  • Dynamic DNS update tool
  • NTP client/server and synchronization with GPS system
  • VRRP v2 and v3 support
  • SNMP
  • M3P – MikroTik Packet packer protocol for wireless links and ethernet
  • MNDP – MikroTik neighbor discovery protocol, supports CDP (Cisco discovery protocol)
  • RADIUS authentication and accounting
  • TFTP server
  • Synchronous interface support (Farsync cards only) (Removed in v5.x)
  • Asynchronous – serial PPP dial-in/dial-out, dial on demand
  • ISDN – dial-in/dial-out, 128K bundle support, Cisco HDLC, x75i, x75ui, x75bui line protocols, dial on demand

 

Mikrotik – Hersteller

Mikrotik – über die Firma

Bei Mikrotik (Eigenschreibweise “MikroTik”) handelt es sich um eine Lettische Firma, welche 1996 gegründet wurde um sowohl Router als auch Wireless ISP Systeme zu entwickeln.

Mikrotik bietet inzwischen Hard- und Software für Internet-Anbindungen in den meisten Ländern rund um den Globus an.

Ihre Erfahrung in der Nutzung von Industrie-Standard PC Hardware sowie kompletten Routingsystemen veranlasste das Unternehmen 1997 das Betriebssystem “RouterOS” aus der Taufe zu heben, welches über eine sehr hohe Stabilität in der Kontrolle und Flexibilität für alle Arten von Daten-Interfaces und Routing aufweist.

2002 entschied sich Mikrotik seine eigene Hardware unter dem Markennamen “RouterBOARD” herzustellen.

Aktuell gibt es in den meisten Ländern der Erde Distributoren (wie z.B. den Mikrotik-Store.eu) und Reseller und in so gut wie jedem Land Kunden, die sich auf die Hard- und Software verlassen und diese begeistert nutzen, da hier für verhältnismäßig wenig Geld viel Leistung, hohe Stabilität und mit Hilfe von RouterOS eine schier unerschöpfliche Fülle an Möglichkeiten gibt.

Eine Übersicht über die Möglichkeiten sind hier vorzufinden: RouterOS Features.

Die Firma Mikrotik hat ihren Hauptsitz in Riga, der Hauptstadt von Lettland, der größten Stadt im Baltikum.

 

PoE-Injektor richtig anschließen – Mikrotik PoE-Stromversorgung – 802.3af/at – 48V zu 24V Mikrotik PoE Konverter

Richtige Anwendung des Mikrotik-PoE-Injektors, für die korrekte Stromversorgung von Mikrotik-Geräten.

Um die Mikrotik-Geräte richtig mit Strom zu versorgen, ist einfach zu beachten, dass das Endgerät über ein Netzwerkkabel mit dem PoE-Injektor verbunden wird und dieser nicht direkt mit dem mit Strom zu versorgenden Endgerät verbunden wird(!).

Im folgenden ein Beispiel, anhand der Stromversorgung einer SXT-Antenne:

Richtige Verkabelung:

PoE-Injektor-richtig

Falsche(!) Verkabelung:

PoE-Injektor-falsch-

 

Die Reihenfolge ist immer -> Mit Strom zu versorgendes Mikrotik-Gerät > Netzwerkkabel > Mikrotik-PoE-Injektor!

Das Netzwerkkabel-Stück am Mikrotik-PoE-Injektor mündet dann z.B. im Router.

 

Mikrotik eigene PoE-Stromversorgung und Konformität nach 802.3at/af:

Es gibt verschiedene Arten von Szenarien in denen die Stromversorgung und Mikrotik-Geräte eine Rolle spielen. Dies wären z.B.:

  • Ein Mikrotik-Gerät kann nicht über das mitgelieferte Netzteil mit Strom versorgt werden und soll via PoE-in, über einen Mikrotik-PoE-Injektor, mit Strom versorgt werden.
  • Ein Mikrotik-Gerät kann nicht über das mitgelieferte Netzteil mit Strom versorgt werden und soll via PoE-in, über ein Endgerät einer anderen Marke, mit Strom versorgt werden
  • Ein Mikrotik Gerät soll über PoE-out ein anderes Mikrotik-Gerät mit Strom versorgen
  • Ein Mikrotik-Gerät soll über PoE-out ein anderes Endgerät mit Strom versorgen, welches von einer anderen Marke stammt.

Mikrotik und PoE-Standardkonformität:

Mikrotik-Endgeräte oder PoE-Injektoren sind bei Power over Ethernet (PoE) immer nur dann Standardkonform, wenn von Mikrotik beim vorliegenden Endgerät explizit  (in seinen Artikelbeschreibungen oder PDF) angeben wird, dass die PoE-in oder PoE-out-Funktion nach 802.3at oder 802.3af kompatibel istDies ist immer zu beachten und vorab zu prüfen, gerade wenn es darum geht, Mikrotik-Geräte ggf. durch PoE-out-fähige Switche von anderen Herstellern mit Strom zu versorgen (siehe auch unten, den Abschnitt mit dem 48V zu 24V Mikrotik Konverter).

Mikrotik und PoE-Standardkonformität – Woher erfährt man das:

In unseren Artikelbeschreibungen finden man immer die von Mikrotik bereitgestellten Informationen zum jeweiligen Produkt vor. Als Beispiel dient hier das neue RB960PGS (in ca 4 Wochen bei uns erhätlich). Aus der Beschreibung geht hervor, dass das Gerät sowohl bei PoE-in als auch bei PoE-out nach 802.3at kompatibel ist:

PoE out 802.3at
PoE in 802.3at

Dies bedeutet:

  • Das RB960PGS könnte sowohl von Endgeräten, die nicht von Mikrotik stammen, via PoE-in mit Strom versorgt werden, wenn deren PoE-out-Ports Strom entsprechend 802.3at liefern (die Stromversorgung durch andere Mikrotik-Geräte ist natürlich ebenso und unproblematisch möglich).
  • RB960PGS kann sowohl Mikrotik-eigene Geräte mit Strom als auch Endgeräte anderer Hersteller, die PoE-in entsprechend 802.3at annehmen, versorgen.

Mikrotik und PoE-Standardkonformität – Wie sind die Geräte PoE-in/PoE-out Ports an den Geräten überhaupt markiert und wie deuten die Gerätebezeichnungen auf PoE hin:

Mikrotik kennzeichnet seine Geräte gewöhnlich direkt an den Ports bzgl. PoE.

Bei den Kompaktgeräten bis 4 oder 5 Ports liegt auf Port 1 PoE-in und wenn vorhanden, auf Port 4 oder 5 PoE-out (PoE-out ist meist gelb markiert!). Diesem Muster folgen auch die Endgeräte mit 10 oder mehr Ports.

Beispiel anhand des hAPs aus dem die Port-Belegung anschaulich hervorgeht:

hAP - RB951Ui-2nD

Mikrotik führt seine Endgeräte meist sowohl unter einem griffigen Markennamen als auch einem Produktcode, aus dem direkt die Eigenschaften des Endgerätes hervorgehen. Wie man diesen Produktcode schnell in nützliche Informationen umwandelt, ist hier zu finden.

Mikrotik und PoE-Standardkonformität – Wann sind Mikrotiks-PoE-Injektoren oder die Stromversorgung durch andere Mikrotik-Endgeräte mit PoE-out nötig:

Die Stromversorgung von Mikrotik-Geräten durch andere Mikrotik-Geräte (die über einen Port mit PoE-out verfügen) oder über PoE-Injektoren sind immer dann nötig, wenn die entsprechenden Endgeräte nicht explizit als kompatibel zu 802.3af oder 802.3at ausgezeichnet sind.

In unseren Shop sind die folgenden Mikrotik-PoE-Injektor-Varianten verfügbar:
Gigabit Variante: Mikrotik-RBGPOE-CON-HP

Die Abmessungen liegen jeweils bei gerade mal ca 11cm x 5cm x 2,5cm (LxBxT)

Mikrotik und PoE-Standardkonformität – Kann man nicht 802.3at/af konforme Mikrotik-Geräte, die über PoE-in verfügen, von externen (z.B.) 48V PoE-out-Switchen mit Strom versorgen?

Das ist möglich, erfordert aber einen separaten 48V zu 24V Konverter. Mikrotik drückt dessen Funktion wie folgt aus:

“This device lets you use any 48V PoE source (including Passive PoE, Telecom PoE, 802.3af and 802.3at) to power RouterBOARD devices. ” -> Man verbindet die 48V PoE-Quelle mit diesem Konverter und den Konverter mit dem Mikrotik-PoE-In, um den Mikrotik-Router mit Strom zu versorgen.

Man sollte sich von den Maßen auf den Werbefotos nicht täuschen lassen, da es dort größer wirkt, als es ist:

Maße: 11cm x 6,7cm x 2,5cm (LxBxT)

Funk-Reichweiten von RouterBOARDS (Punkt-zu-Punkt)

Reichweite von diversen Mikrotik-Antennen bei einer Punkt-zu-Punkt- und Punkt-zu-Multipunkt-Verbindungen:

Was an den von Mikrotik bereitgestellten Antennen immer interessant und hilfreich zu wissen ist, ist natürlich deren Reichweite, damit man entsprechend das für die eigenen Zwecke passende Endgerät kauft.

Mikrotik hat hierzu einen passenden Foren-Eintrag erstellt: Wireless product max distance

Vorab sollte man sich immer vor Augen führen, dass für die optimale Einrichtung eines Funklinks immer die folgenden Faktoren im Auge behalten werden müssen, da diese doch einen erheblichen Einfluss auf die Link-Performance und die zu überbrückende Distanz haben können:

  • Sichtverbindung
  • Interferenzen
  • Ausrichtung
  • Wetter
  • Störelemente (Metall, Holz, Stein -> Dachrinnen, Bäume, Häuser)
  1. Entfernungen bei Mikrotik-PtP-Verbindungen
  2. Entfernungen bei Mikrotik-PtMP-Verbindungen

RouterOS – Downgrade

Downgrade einer RouterOS-Version auf einen älteren Versionsstand

Wenn von einer bestehenden RouterOS-Version ein Downgrade auf eine Vorgängerversion durchgeführt werden soll (z.B. von v6.36 auf die Bugfix only v6.34.6) reicht es, das entsprechende Package auf den Router zu transferieren und im Terminal das folgende einzugeben und Enter zu drücken:

system package downgrade

Danach einfach mit yes bestätigen. Nach dem Reboot ist dann die gewünschte Version aktiv.

Alternativ zum Terminal Befehl kann man auch unter System>Package auf den Downgrade Button klicken.

Produktbezeichnung – RouterBOARD

Naming details for RouterBOARD products

RouterBOARD (short version RB)

<board name> <board features>-<built-in wireless> <wireless card features>-<connector type>
-<enclosure type>

Board Name

Currently there can be three types of board names:

  • 3-symbol name
    • 1st symbol stands for series (this can either be a number or a letter)
    • 2nd digit for indicating number of potential wired interfaces (Ethernet, SFP, SFP+)
    • 3rd digit for indicating number of potential wireless interfaces (built-in and mPCI and mPCIe slots)
  • Word – currently used names are: OmniTIK, Groove, SXT, SEXTANT, Metal, LHG, DynaDish, cAP, wAP, LDF, DISC, mANTBox, QRT, DynaDish, cAP, hAP, hEX . If board has fundamental changes in hardware (such as completely different CPU) revision version will be added in the end
  • Exceptional naming – 600, 800, 1000, 1100, 1200, 2011, 3011 boards are standalone representatives of the series or have more than 9 wired interfaces, so name was simplified to full hundreds or development year.

Board Features

Board features follows immediately after board name section (no spaces or dashes), except when board name is a word, then board features are separated by space.

Currently used features (listed in order they are used):

  • U – USB
  • P – power injection with controller
  • i – single port power injector without controller
  • A – more memory (and usually higher license level)
  • H – more powerful CPU
  • G – Gigabit (may include “U”,”A”,”H”, if not used with “L”)
  • L – light edition
  • S – SFP port (legacy usage – SwitchOS devices)
  • e – PCIe interface extension card
  • x<N> – where N is number of CPU cores ( x2, x16, x36 etc)
  • R – MiniPCI or MINIPCIe slot

Built-in wireless details

If board has built-in wireless, then all its features are represented in following format:

<band><power_per_chain><protocol><number_of_chains>

  • band
    • 5 – 5Ghz
    • 2 – 2.4Ghz
    • 52 – dual band 5Ghz and 2.4Ghz
  • power per chain
    • (not used) – “Normal” – <23dBm at 6Mbps 802.11a; <24dBm at 6Mbps 802.11g
    • H – “High” – 23-24dBm at 6Mbps 802.11a; 24-27dBm at 6Mbps 802.11g
    • HP – “High Power” – 25-26dBm 6Mbps 802.11a; 28-29dBm at 6Mbps 802.11g
    • SHP – “Super High Power” – 27+dBm at 6Mbps 802.11a; 30+dBm at 6Mbps 802.11g
  • protocol
    • (not used) – for cards with only 802.11a/b/g support
    • n – for cards with 802.11n support
    • ac – for cards with 802.11ac support
  • number_of_chains
    • (not used) – single chain
    • D – dual chain
    • T – triple chain
  • connector type
    • (not used) – only one connector option on the model
    • MMCX – MMCX connector type
    • u.FL – u.FL connector type

Enclosure type

  • (not used) – main type of enclosure for a product
  • BU – board unit (no enclosure) – for situation when board-only option is required, but main product already comes in the case
  • RM – rack-mount enclosure
  • IN – indoor enclosure
  • EM – extended memory
  • LM – light memory
  • BE – black edition case
  • TC – Tower (vertical) case
  • OUT – outdoor enclosure

More Specific types OUT enclosures are:

  • SA – sector antenna enclosure (for SXT)
  • HG – high gain antenna enclosure (for SXT)
  • BB – Basebox enclosure (for RB911)
  • NB – NetBox enclosure (for RB911)
  • NM – NetMetal enclosure (for RB911)
  • QRT – QRT enclosure (for RB911)
  • SX – Sextant enclosure (for RB911,RB711)
  • PB – PowerBOX enclosure (for RB750P, RB950P)
  • PC – PassiveCooling enclosure (for CCR)
  • TC – Tower (vertical) Case enclosure (for hEX, hAP and other home routers.)

Example

Lets decode RB912UAG-5HPnD naming

  • RB (RouterBOARD)
  • 912 – 9th series board with 1 wired (ethernet) interface and two wireless interfaces (built-in and miniPCIe)
  • UAG – has USB port, more memory and gigabit ethernet port
  • 5HPnD – has built in 5GHz high power dual chain wireless card with 802.11n support.

CloudCoreRouter naming details

CloudCoreRouter (short version CCR) naming consists of:

<4 digit number>-<list of ports>-<enclosure type>

  • 4 digit number
    • 1st digit stands for series
    • 2nd (reserved)
    • 3rd-4th digit indicate number of total CPU cores on the device
  • list of ports
    • -<n>G number of 1G Ethernet ports
    • -<n>P number of 1G Ethernet ports with PoE-out
    • -<n>C number of combo 1G Ethernet/SFP ports
    • -<n>S number of 1G SFP ports
    • -<n>G+ number of 2.5G Ethernet ports
    • -<n>P+ number of 2.5G Ethernet ports with PoE-out
    • -<n>C+ number of combo 10G Ethernet/SFP+ ports
    • -<n>S+ number of 10G SFP+ ports
    • -<n>XG number of 5G/10G Ethernet ports
    • -<n>XP number of 5G/10G Ethernet ports with PoE-out
    • -<n>XC number of combo 10G/25G SFP+ ports
    • -<n>XS number of 25G SFP+ ports
    • -<n>Q+ number of 40G QSFP+ ports
    • -<n>XQ number of 100G QSFP+ ports
  • enclosure type – same as for RouterBOARD products.

CloudRouterSwitch and CloudSmartSwitch naming details

CloudRouterSwitch (short version CRS, RouterOS device) CloudSmartSwitch (short version CSS, SwOS device) naming consists of:

<3 digit number>-<list of ports>-<built-in wireless card>-<enclosure type>

  • 3 digit number
    • 1st digit stands for series
    • 2nd-3rd digit – total number of wired interfaces (Ethernet, SFP, SFP+)
  • list of ports
    • -<n>G number of 1G Ethernet ports
    • -<n>P number of 1G Ethernet ports with PoE-out
    • -<n>C number of combo 1G Ethernet/SFP ports
    • -<n>S number of 1G SFP ports
    • -<n>G+ number of 2.5G Ethernet ports
    • -<n>P+ number of 2.5G Ethernet ports with PoE-out
    • -<n>C+ number of combo 10G Ethernet/SFP ports
    • -<n>S+ number of 10G SFP+ ports
    • -<n>XG number of 5G/10G Ethernet ports
    • -<n>XP number of 5G/10G Ethernet ports with PoE-out
    • -<n>XC number of combo 10G/25G SFP+ ports
    • -<n>XS number of 25G SFP+ ports
    • -<n>Q+ number of 40G QSFP+ ports
    • -<n>XQ number of 100G QSFP+ ports
  • built-in wireless card – same as for RouterBOARD products.
  • enclosure type – same as for RouterBOARD products.

Mikrotik – Kompatibilität zwischen Mikrotik-SFP-Modulen und Mikrotik RouterBOARDS

Im folgende eine kurze Übersicht über das Zusammenspiel von Mikrotiks SFP-Modulen und der Mikrotik RouterBOARDS.Kompatibilität-MikrotikSFP-MikrotikHardware

Mikrotik – RMA-Verfahren im Mikrotik-Store.eu-Shop

Technische Probleme, RMA und Co:

Sehr geehrter Shop-Kunde,

Sie können sich sicher vorstellen, dass wir bei einem bloßen „das Gerät ist defekt“ keinen
Austausch vornehmen können. Um Ihrem Problem auf den Grund gehen und auch ggf.
gegenüber Mikrotik einen triftigen Austauschgrund geltend machen zu können, sollten Sie
das Problem genau lokalisieren und uns so genau als möglich eine Beschreibung
zukommen lassen, auf deren Grundlage wir versuchen können, eine mögliche Lösung
(auch ggf in Absprache mit Mikrotik) für das technische Problem zu finden.

Reine Konfigurationsprobleme können wir über diesen Weg leider nicht bearbeiten.

  • Prüfen Sie bitte vorab, ob Sie das Gerät bei uns im mikrotik-store.eu gekauft haben. Wenn nein, wenden Sie sich bitte nach der Prüfung der im folgenden genannten Punkte an den Anbieter, über den Sie das Gerät bezogen haben.
  • Vorprüfung durch den Kunden: Schöpfen Sie bitte vorab zwingend alle technischen Möglichkeiten aus:
    RouterOS updaten
    Firmware upgraden
    System Reset auf der Bedienoberfläche in Kombination mit einem neu aufsetzen Ihrer   Konfiguration
    – neueste Winbox für die Administration nutzen
    – Nachdem das Problem aufgetreten ist, wurde ein supout.rif erstellt
    PoE-Injektoren wurden richtig angeschlossen, wenn diese für den Betrieb notwendig sind
    Netinstall wurde genutzt, falls das Gerät nicht mehr konfigurier-/erreichbar ist
    – Ggf. mit einem zweiten Rechner den Zugriff testen, ebenso ggf. mit einem anderen Netzwerkkabel
  • Mailverkehr mit mikrotik-store.eu: Wenn diese obligatorischen Punkte alle geprüft worden sind (bzw. alles nötige geprüft wurde) lassen Sie uns bitte auf unsere [rma at mikrotik – store punkt eu] eine genaue Problembeschreibung, ggf. auch mit Fotos oder dgl. zukommen, aus der klar hervorgeht, was das technische Problem ist und welche Schritte dagegen unternommen worden sind.
    Vergessen Sie bitte auch nicht uns den Produktnamen, die Seriennummer des Geräts und ein supout.rif zukommen zu lassen!
  • Hinweis: Bitte versichern Sie sich, dass die Punkte sorgfältig geprüft wurden. Wenn das Gerät, nach Absprache mit uns, zu uns zurückgeht und sich das Gerät in unserer Prüfung nicht als defekt herausstellt, die beschriebenen Fehler nicht nachvollzogen werden konnten und die Hardware wieder in den regulären Betriebszustand versetzt werden kann, müssten wir eine Prüfungspauschale von 30€ (netto) und den Rückversand in Rechnung stellen.

Mikrotik – Erstinbetriebnahme

Erstinbetriebnahme – Aktualisierung von RouterOS und Firmware und Entfernung
der Default-Configuration:

1. Mikrotik-Geräte werden ab Werk mit einer Default-Konfiguration ausgeliefert, die einen
vereinfachten Einstieg ermöglichen soll. Wenn Sie jedoch von Grund auf selbst
konfigurieren oder eine eigene Konfiguration aufspielen wollen, bietet es sich an, das
Gerät, bzgl. RouterOS und Firmware, auf den neuesten Stand zu bringen und dann
komplett zurückzusetzen.

Unsere Vorgehensweise sieht dann in der Regel wie folgt aus (halten Sie bitte die
aktuellste Winbox und das aktuellste RouterOS (CPU-Architektur Ihres gekauften Geräts
beachten – Siehe Liste unten, mit den entsprechenden Zuordnungen) bereit:Wir fahren
den Router hoch und verbinden uns mit einem Laptop/PC/usw an einenPort.

1. Wir öffnen die Winbox, wählen die MAC-Adresse aus und verbinden uns auf
das Gerät ([admin] und ohne Passwort). Es erscheint dann in der Regel eine
Standard-Info, welche wir mit [OK] wegklicken. Nun übertragen wir das RouterOS
via Drag and Drop auf das Gerät – Wenn die Übertragung beendet ist, folgt:

2. Reboot

3. Nun sind wir bzgl. RouterOS auf dem aktuellsten Stand und gehen nach System
und dann auf Routerboard und klicken dort auf Upgrade (wenn es nötig ist), um
auch die Firmware (!) aktuell zu halten. Nach einem kurzen Blick ins Log (hier sollte
dann stehen, dass das Upgrade erfolgreich war) rebooten wir das Gerät abermals.

4. Nach dem Reboot verbinden wir uns erneut auf das Gerät und nun ein Gerät vor
uns, welches sowohl bzgl. RouterOS, als auch bzgl. Firmware auf dem aktuellsten
Stand ist. Da jedoch noch die Default-Configuration auf dem Gerät ist, wollen wir
nun auch diese entfernen. Wir gehen nach /system reset-configuration und klicken
die unteren, beiden Kästchen an (wir wollen nicht erneut die default configuration
und auch kein Backup – Wenn Sie das Ganze direkt im Terminal eingeben wollen:
system reset-configuration no-defaults=yes skip-backup=yes. Danach rebootet
das System und ist dann, befreit von der Default-Config, bereit, um konfiguriert zu
werden.
Bitte beachten Sie: Machen Sie niemals(!) ein RouterOS und ein Firmware-Upgrade in
einem Reboot-Schritt, das führt nur zu Problemen.RouterOS-Auswahl anhand der CPU-Architektur:
Das richtige Paket, für das Update, wählen Sie anhand der CPU-Architektur Ihres
Endgerätes aus:

mipsbe wählen man für die folgenden Gerätetypen:

  • BaseBox,
  • cAP,
  • CRS,
  • DISC,
  • DynaDish,
  • Groove,
  • hAP,
  • hAP ac,
  • hAP ac lite,
  • hEX,
  • LDF,
  • LHG,
  • mANTBox,
  • mAP,
  • Metal,
  • NetBox,
  • NetMetal,
  • OmniTik,
  • PowerBox,
  • QRT,
  • RB4xx,
  • RB7xx,
  • RB9xx,
  • RB2011,
  • SXT,
  • Sextant,
  • wAP,

smips wählen man für die folgenden Gerätetypen:

  • hAP lite

tile wählen man für die folgenden Gerätetypen:

  • CCR

ppc wählen man für die folgenden Gerätetypen:

  • RB3xx
  • RB8xx
  • RB1xxx
  • RB600

arm wählen man für die folgenden Gerätetypen:

  • RB3011

x86 wählen man für die folgenden Gerätetypen:

  • RB230
  • x86

mipsle wählen man für die folgenden Gerätetypen:

  • RB1xx
  • RB5xx
  • Crossroads

mmips wählen man für die folgenden Gerätetypen:

  • RB750Gr3